Förderaufruf zu den Industrie- 4.0-Testumgebungen

FÖRDERMITTEL Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat einen Förderaufruf zur Unterstützung von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung und Implementierung von Industrie-4.0-Prozessen ausgerufen. Gemeinsam mit offiziell vom BMBF autorisierten sogenannten Industrie-4.0-Testumgebungen sollen Unternehmen an ihren Prozessen und Produkten gemeinsam testen und entwickeln können. Pro Projekt können bis zu 200.000 Euro Projektgesamtsumme und davon bis zu 100.000 Euro an Fördermitteln beantragt werden. Unternehmen können den Eigenanteil dabei auch in Form von Personalaufwand einbringen. Von den rund 70 zugelassenen Testumgebungen deutschlandweit befinden sich drei in Mainfranken: Das Zentrum für Telematik, das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt am Campus Schweinfurt.

Interessierte konnten sich bei einer Informationsveranstaltung Ende Mai an der FHWS in Schweinfurt zum Förderaufruf informieren. Nach einer Vorstellung des Förderaufrufs stellten sich das Zentrum für Telematik und die FHWS mit ihren jeweiligen Schwerpunkten vor. Mit der Evocortex GmbH, einem Spin-off der TH Nürnberg, berichtete ein Unternehmen von seinen Erfahrungen mit dem Förderaufruf bei der Entwicklung eines autarken Lokalisierungsmoduls. Fazit des Nachmittags: Der Förderaufruf ist wegen seiner recht kurzen Projektlaufzeit von durchschnittlich bis zu zwölf Monaten ein interessantes Förderinstrument – auch für Start-ups.

IHK-Ansprechpartner: Frank Albert
Tel.: 0931 4194-352
frank.albert@wuerzburg.ihk.de

Quelle.