Würzburg: Alles rund um die Drohne

NETZWERKVERANSTALTUNG Über 50 Unternehmen haben sich bei der Auftaktveranstaltung des Fachforums Drohnentechnologie zu den Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Drohnen im Mittelstand informiert. „Die Drohnentechnologie entwickelt sich rasant. Doch wie kann die regionale Wirtschaft globale Trends in der Drohnentechnologie nutzen? Welche Anwendungen sind praktikabel und auch finanziell rentabel?“ Diese Fragen stellte Oliver Freitag, Bereichsleiter Innovation der IHK Würzburg-Schweinfurt, zu Beginn. Schon im ersten Vortrag stellte Marco Brust von der dronesecure/velotech GmbH aus Schweinfurt ein Hemmnis der Technologie vor. Denn: Momentan sind die gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz von Drohnen im Alltag unzureichend geklärt.

„Alles kann, nichts muss“, so formulierte Marvin Bihl von der Emqopter GmbH aus Würzburg die Nutzungseinschränkungen im gewerblichen Luftverkehr. „Luftfahrbehörden haben keine Pflicht zur Erteilung von Flugerlaubnissen.“ Die Genehmigungsverfahren seien schwierig. Bis 0,25 kg gelte eine Kennzeichnungspflicht, ab zwei Kilogramm ein Kenntnisnachweis und ab fünf Kilogramm eine Erlaubnispflicht der zuständigen Landesluftfahrtbehörde – und davon gebe es in Deutschland 25 unterschiedliche. Auch praktische Anwendungsfelder wurden im Rahmen der Veranstaltung beleuchtet – über den industriellen Drohneneinsatz berichteten Olaf Ostendorf von der Actemium Cegelec GmbH, Erich Wendland von der Actemium Fördertechnik Rheinland GmbH und Lars Weimer von der esc Aerospace GmbH aus Taufkirchen.

IHK-Ansprechpartner: Frank Albert
Tel.: 0931 4194-352
frank.albert@wuerzburg.ihk.de

 

IHK Insight Fachforum Drohnentechnologie

Weitere Informationen zum kostenfreien Fachforum Drohnentechnologie unter: www.wuerzburg.ihk.de/drohnen Die Anschaffung von Drohnen für Geschäftsmodelle im Mittelstand ist unter bestimmten Voraussetzungen über das Förderprogramm Digitalbonus.Bayern förderfähig: www.digitalbonus.bayern Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Drohnenbereich sind beispielsweise über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) oder über das Business-Applications-Programm der Europäischen Raumfahrtagentur ESA förderfähig: www.zim.de bzw. www.german-ba-ambassador.de

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