Innovationslaber: Studierende entwickeln neue intelligente Technologien

Mini-Computer, die unseren Lebensrhythmus dokumentieren, EKG-Sensoren, die jedes Detail aufzeichnen, Brillen, die uns in eine andere Realität versetzen – diesen Technologien begegnen wir mittlerweile ständig im Alltag. Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sollen nun in diesen Bereichen neue Ideen entwickeln und mit Industrieunternehmen verwirklichen. Gefördert wird das Innovationslabor für zwei Jahre vom Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B).

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adidas und Siemens werden bei digitaler Fertigung von Sportartikeln kooperieren

Bildquelle: (Copyright: adidas AG)

adidas und Siemens haben heute bekanntgegeben, dass sie im Bereich der digitalen Fertigung von Sportartikeln zusammenarbeiten werden. Im Rahmen der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten soll die Digitalisierung der Fertigung in der adidas SPEEDFACTORY weiter vorangetrieben werden – mit dem Ziel, schnell, transparent und individuell auf die Wünsche der Konsumenten zugeschnittene Produkte herstellen zu können.

Die adidas SPEEDFACTORY markiert einen Neuanfang in der Sportartikelherstellung, mit dem sich bisher nicht dagewesene Möglichkeiten zur Entwicklung von Produkten ergeben – noch näher am Konsumenten, mit einer völlig einzigartigen Passform, die deren individuellen funktionalen Bedürfnissen exakt entspricht. Die Herstellung individueller Sportartikel erfordert eine flexible Anpassung der Produktion und schnelle Integration neuer Technologien. Als Weltmarktführer für digitale Fabrikautomatisierungs- und Simulationslösungen bringt Siemens wertvolle Kompetenzen in die Kooperation ein. Mit Hilfe eines „digitalen Zwillings“, einem digitalen Abbild der SPEEDFACTORY, soll zukünftig der gesamte Fertigungsprozess simuliert, getestet und optimiert werden können. Die Verbindung von virtueller und realer Welt verkürzt die Markteinführungszeiten, erlaubt mehr Flexibilität sowie eine verbesserte Qualität und Effizienz in der Produktherstellung.

„Unsere Konsumenten stehen im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns. Sie verlangen ein höchstes Maß an Individualität und Qualität. Mit SPEEDFACTORY können wir herkömmliche Prozesse komplett überdenken und diesen Ansprüchen gerecht werden“, erklärte Gerd Manz, Vice President Technology Innovation bei adidas. „Mit Hilfe der Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden wir neue technologische Innovationen noch schneller einsetzen, Kapazitäten transparent und effizienter nutzen und damit flexibler auf individuelle Bedürfnisse unserer Konsumenten eingehen können – damit sie das bekommen, was sie wollen und zwar wann immer sie es wollen.“

„Die adidas SPEEDFACTORIES zeigen, wo der Weg der Produktion in Zukunft hingeht“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. „Der Gesellschaftstrend der Individualisierung gepaart mit neuen Technologien, die die entsprechenden Erwartungen tatsächlich erfüllen können, wird viele Produktionsprozesse nachhaltig verändern.“

Mit seinem Digital Enterprise bietet Siemens ein Produkt- und Lösungsportfolio für die Fertigungs- und Prozessindustrie – und dies für Unternehmen jeder Größe. Die Lösungen umfassen die komplette Wertschöpfungskette vom Produktdesign über die Produktionsplanung, dem Produktionsengineering und die Produktion selbst bis hin zu den Services.

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Mobile Robotersysteme brechen Fertigungszwänge auf

Vernetzte Produktionsstraßen, Variantenvielfalt, niedrige Stückzahlen bis hin zu Losgröße 1. Wie können KMU in einer vernetzten und sich ständig verändernden Fertigung flexibel bleiben und trotzdem noch wirtschaftlich produzieren? Eine mögliche Antwort auf die Frage fährt lautlos, umsichtig und autonom durch die Produktionshallen, erledigt kleine Botengänge, übernimmt einzelne Arbeitsschritte und arbeitet friedfertig mit dem Menschen zusammen…. Zudem können wir unseren mobilen Werker hochflexibel einsetzen, beispielsweise um Produktionsschwankungen auszugleichen, um zusätzliche Schichten an einem manuellen Arbeitsplatz zu fahren, um in der Nachtschicht Werkzeugmaschinen zu bestücken oder auch um einen aufwendigen Prozess in die Linie bringen, wo und wann er gebraucht wird“, sagt Dipl.-Ing. Gerald Vogt, Group Division Manager Stäubli.

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Nordbayern: FIT AG präsentiert erste 3D-Druck-Fabrik weltweit

Bereits zum 7. Mal fand der Technologietag der FIT AG statt. Im Rahmen dieser Hausausstellung konnten sich Fachleute und fachlich Interessierte industriellen 3D-Druck, oder richtiger, additive Fertigung, live anschauen. Eine qualitativ hochwertige Vortragsreihe rundete die Praxiseindrücke ab. Die FIT AG ist eines der erfolgreichsten Service-Unternehmen in der Additiven Fertigung und hat ihren Firmenhauptsitz im oberpfälzischen Lupburg. Ihre Kunden kommen unter anderem aus der Automobilbranche und dem Motorsport, aber auch aus der Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt.

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Embedded World: Mittelfränkische Spitzentechnologie

Gut zwei Dutzend Unternehmen aus Mittelfranken waren auf der Fachmesse für Eingebetete Elektroniksysteme vertreten.Die Nürnberger Fachmesse Embedded World hat sich international als der wichtigste Branchentreff etabliert. Das unterstrichen im März die rund 30 000 Fachbesucher, die sich bei über 1 000 Ausstellern aus 40 Ländern informierten. Bei den sogenannten eingebetteten elektronischen Systemen (Englisch: embedded systems) geht es um spezialisierte Rechner, die häufig als Mikrocomputer kostengünstig und energieeffizient nur ganz bestimmte Funktionen erfüllen. Dazu zählen beispielsweise steuer-, regel- und informationsverarbeitende Aufgaben in Pkw, Haushaltsgeräten oder Telefonen sowie Maschinen und Anlagen in der Industrie.

Einen ersten Eindruck, welche Produkte oder Funktionen zunehmend von Embedded Systems gesteuert werden, bekamen Fachbesucher am Messestand des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS (www.iis.fraunhofer.de), von dem sich der Nürnberger Standort für Lokalisierung und Vernetzung präsentierte. Dort fanden sich beispielsweise Anwendungen für die künftige Smart City oder das Smart Building, also die intelligent vernetzten Städte oder Gebäude. Die intelligenten Mülltonnen können etwa mit der Sensornetz-Technologie S-Net von IIS und einer Ultraschallsensorik den Füllstand von Mülleimern individuell messen und drahtlos an eine Zentrale melden, um überquellende Papierkörbe, aber auch überflüssige Entleerungsfahrten zu vermeiden. Nach ähnlichem Prinzip kann in großen Büro- und Verwaltungsgebäuden die sogenannte „Washroom Control Unit“ etwa den Füllstand von Seifen-, Handtuch- oder Toilettenpapierspendern vollautomatisch überwachen und dem Reinigungspersonal melden. Die drahtlose Sensortechnologie S-Net findet sich aber auch in smarten Behältern für die digitalisierte Logistik.

Für Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm, Vorsitzender des Fachbeirates der Embedded World, geht es aber nicht nur um Leuchtturmprodukte. Er fordert Wirtschaft und Politik vielmehr dazu auf, sich mit den Veränderungen der Digitalisierung zu beschäftigen: „Wir stehen vor dramatischen Umbrüchen.“ Dazu zählt er einerseits ein derzeit entstehendes, weltweites Netz aus Milliarden Sensoren und Aktoren, die künftig „alles, wirklich alles messbar“ machen. Andererseits wird sich das Konsumentenverhalten weiter verändern, „weg vom Dinge besitzen, hin zur Verfügbarkeit“. Er illustriert das am Beispiel der Musik- und Filmbranche, in der zunehmend Streamingdienste die CD und die DVD verdrängen.

Auf dem weiteren Weg Richtung Internet der Dinge und Industrie 4.0 bilden Embedded Systems das Rückgrat. Die Wirtschaftregion Nürnberg ist in diesem Bereich gut aufgestellt: Nürnberg zählt zu den Top 10 der deutschen Standorte für Embedded Software und belegt eine Spitzenposition in Bayern. Die Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Embedded-Sektors verfügen über ausgeprägte Fähigkeiten, Lösungen aus leistungsfähigen Bauteilen und zuverlässiger Software zu entwickeln. „Nürnberg ist damit Lösungsanbieter für die digitale Transformation und Industrie 4.0“, konstatiert Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas. Angesichts dieser Entwicklungen spielen Redundanz und Hochverfügbarkeit eine große Rolle. So zeigte etwa die Heitec AG (www.heitec.de) aus Erlangen ihre neuesten Systemlösungen unter dem Motto „Von der Idee zum Produkt“. Horst Dietz erklärte am Messestand, dass das Unternehmen der Telekommunikation „mehr Leistung, höheren Datendurchsatz, hohe Verfügbarkeit und Kostenreduktion“ beschert. Für den Bereich Energieversorgung gibt es ein computergesteuertes Umrichter- und Verbindungssystem z. B. für die Umwandlung von Offshore-Wechselspannung in Gleichstrom. Auch für Branchen wie Medizintechnik oder Luft- und Raumfahrt erstellt das gerade mit dem Stammsitz innerhalb von Erlangen umgezogene Unternehmen „individuelle Lösungen vom ersten Lastenheft bis zum After-Sales-Service“. Heitec beschäftigt am Stammsitz gut 200 der weltweit etwa 1 100 Mitarbeiter.

Auch die Nürnberger Men Mikro Elektronik GmbH (www.men.de) mit ihren gut 300 Mitarbeitern ist auf der Embedded World ein Dauergast als Aussteller. Deren Lösungen, etwa Computerboards oder Systeme, die dann in Endgeräte eingehen, werden in rauen Umgebungen sowie im geschäftskritischen und sicherheitskritischen Umfeld eingesetzt. Angela Haubner von Men illustriert das am Beispiel der Industrie-Automation einer Bohrplattform: Die Bohrmechanik wird zentral gesteuert, alle Daten werden zur laufenden Überwachung erfasst und an Land gesendet. Eine weitere Men-Nische für „safety critical“ sind schüttelfeste Lösungen für den Bahnverkehr, die teils eine Lebensdauer von bis zu 30 Jahren haben müssen. Als Anbieter von Komplettlösungen werden etwa notwendige Hardware, Software und Komponenten für die spätere Prüfung vorzertifiziert. Für das Bahngeschäft in China wurde 2016 ein Standort vor Ort eröffnet, eine weitere Niederlassung für dieses Geschäftsfeld besteht in den USA. Die Messepräsenz diente aber nicht nur der Kundenpflege und Neukontakten, Men hält auch kontinuierlich die Augen nach neuen Mitarbeitern offen und bietet zudem laufend Bachelor-Arbeiten an.

Die Solectrix GmbH (www.solectrix.de), die ihren Sitz Auf AEG in Nürnberg hat, entwickelt Systeme und Module bestehend aus den Komponenten Elektronik, Software und Mechanik für die Märkte Broadcast, Medizin, Industrie und Automotive. Geschäftsführer Jürgen Steinert freut sich unter anderem über den „ungebrochenen Trend zu Assistenzsystemen“ in Fahrzeugen. Hier reicht das Spektrum der Firma von digitalen Rückspiegeln zu Fahrerassistenzsystemen mit Features wie Fußgänger-Erkennung. In diesem Bereich liefert Solectrix auch das Testequipment, um die Funktionsfähigkeit – „egal ob nachts oder bei Regen“ – zu überprüfen oder Anomalien zu erkennen. Gleiches gilt für die mögliche Fehlerquelle Software-Update.
Aus Bubenreuth steuert die Infoteam Software AG (www.infoteam.de) ihre rund 200 Mitarbeiter, die für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie China kundenindividuelle Software-Lösungen und -systeme für die Bereiche Industrie, Life Science und Medizintechnik bieten. Am Messestand herrschte Freude über „gut vorbereitete Fachbesucher, die gezielt kommen“. Ein Schwerpunkt war der Bereich „Security und Safety“, also die Abwehr von Cyberkriminellen und die Sicherheit im laufenden Betrieb. Die wachsenden Anforderungen an Security und Safety hätten viele Unternehmen noch gar nicht auf dem Schirm, war am Stand zu vernehmen. Und wenn doch, fehle es an einer entsprechenden Strategie. Die AG in Mitarbeiterhand kann diesen Anforderungen gerecht werden, etwa mit Lösungen für Industrieautomation, Steuerungs- und Antriebstechnik, Bahn- und Medizintechnik.

Die Erlanger Afra GmbH – Gesellschaft für anwenderfreundliche Automatisierung (www.afra.de) registrierte ein großes Interesse der nationalen und internationalen Besucher an modellbasierten Tests (MBT) für die Welt der eingebetteten Systeme. Die 20 Afra-Mitarbeiter bieten ein breites Spektrum von der Analyse und Beratung über passende Trainings und Workshops bis hin zum Projektmanagement und der eigentlichen Durchführung von Entwicklung und Test an.

Die Nürnberger Eesy-ic GmbH (www.eesy-ic.com) will demnächst ihre knapp 50 Mitarbeiter am Standort in Erlangen konzentrieren. Auf der Messe war es das einzige von 14 Unternehmen aus Mittelfranken, das auf dem Gemeinschaftsstand „Junge Innovative Unternehmen Embedded World“ Flagge zeigte. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert damit Unternehmen, die nicht älter als zehn Jahre alt sind. Den bürokratischen Aufwand für eine Beteiligung bezeichnet Daniela Rother als überschaubar, auch weil sie bereits zum zweiten Mal auf dem Gemeinschaftsstand dabei war. Die Mannschaft von Eesy-ic entwickelt anwendungsspezifische, integrierte Schaltungen (Asic) sowie integrierte Schaltkreise (IC) etwa für Elektromotoren und Steuerungen.

Zum ersten Mal auf der Fachmesse als Aussteller dabei war die Fürther Mikrolab Entwicklungsgesellschaft für Elektroniksysteme mbH (www.mikrolab.com). Die rund 20 Ingenieure entwickeln für Kunden vor allem Firm- und Hardware für Embedded-Systeme. Weitere 50 Mitarbeiter sind in der Montage und Fertigung beschäftigt. Die individuellen Lösungen werden in Motorsteuerungen, maritimen Anwendungen oder in der Energiemesstechnik eingesetzt. Roman Ußkurat von Mikrolab war mit dem Messeverlauf zufrieden und hatte einen „guten Eindruck“ der Besucherfrequenz.
Die Herzogenauracher Profichip GmbH (www.profichip.com) mit knapp 30 Entwicklern hat vor fast 20 Jahren die Asic-Entwicklung für die Vipa – Gesellschaft für Visualisierung und Prozessautomatisierung mbH (www.vipa.com) übernommen. Vipa – Spezialist für Steuerungen und Antriebe – stammt ebenfalls aus Herzogenaurach und ist Teil des japanischen Yaskawa-Konzerns. Auf der Messe wurden beispielsweise Halbleiterchips für die industrielle Kommunikation vorgestellt, die in industrieller Automatisierung, Industrie-PCs und Industrie 4.0 zum Einsatz kommen. An der Embedded World schätzt Profichip einerseits den fachlichen Austausch mit anderen Entwicklern, andererseits sollen neue Kontakte auch in das nicht-europäische Ausland geknüpft werden.

Das vierköpfige Team der Nürnberger Easycode GmbH (www.easycode.de), eine Tochter der BKR Softwareberatung und –entwicklung, ist seit Beginn der Embedded World fast immer als Aussteller dabei. Die Software Easycode ist ein Tool für diagrammorientierte Software-Entwicklung und bietet z. B. eine übersichtliche und komfortable Alternative zu rein textuellen Editoren und unterstützt fast 30 Programmiersprachen. Als erstes Fazit konstatiert Easycode einen Zuwachs der Neukontakte aus Deutschland und insbesondere aus dem Ausland.
Ein Spezialbereich auf der Fachmesse war die „Display-Area“, in der der Displayveredler Via Optronics GmbH (www.via-optronics.com) aus Schwarzenbruck seine Lösungen für Industrieanwender zeigte. Für diesen Bereich werden die robusten LCD-Displays mit einem Schutzglas oder einem Touchscreen verklebt. Für diese Displays erhielt Geschäftsführer Jürgen Eichner 2008 den Deutschen Gründerpreis. 15 Mitarbeiter arbeiten am Stammsitz, weitere 435 in der Produktion im chinesischen Suzhou oder im Vertrieb in USA, Europa und Asien. „Wir sehen uns gut positioniert“, heiß es am Stand sowohl mit Blick auf die Messehalle als auch auf die tageslichttauglichen und energieeffizienteren Displays.

Auch einige Distributoren aus der Wirtschaftsregion waren auf der Messe präsent. Etwa die Nürnberger Beck GmbH & Co. Elektronik Bauelemente KG (www.beck-elektronik.de), die sich unter anderem auf den Handel von Optoelektronik, LED-Lichttechnik, TFT-Displays und E-Paper-Displays (EPDs) spezialisiert hat. Die E-Paper-Displays reflektieren das Licht wie normales Papier und verbrauchen nur Strom, wenn der Bildinhalt sich verändert. Das Geschäft in den Bereichen Industrie und Medizintechnik bescherte Beck mit seinen 160 Mitarbeitern, 80 davon in Nürnberg, in den letzten Jahren ein Umsatzplus von über zehn Prozent jährlich.
Die Fürther Neumüller Elektronik GmbH (www.neumueller.com) hat sich zuletzt mit ihren 60 Mitarbeitern auf den Vertrieb insbesondere in den Hauptproduktlinien Lighting, Optoelektronik und Sensorik sowie Stromversorgung fokussiert. Die Nürnberger FRG Frischer Electronic GmbH (www.frischer-frg.com) ist in Deutschland Marktführer im Vertrieb von Schwingquarzen, Quarzoszillatoren und Quarzfiltern. Ein Hauptthema in diesem Jahr war ein spezieller Halbleiter der israelischen Firma Yamar zur Datenübertragung über Versorgungsleitungen. Und schließlich traf man auf die Zirndorfer Lucom GmbH (www.lucom.eu), eine Tochter der Schweizer Exceet Group. Sie vertreibt Baugruppen und fertige Produkte etwa VPN-Industrierouter, um Sensoren, Maschinen und komplette Anlagen sicher miteinander zu vernetzen.

Mit einem Plus bei Fläche, Ausstellern und Fachbesuchern zieht auch die NürnbergMesse eine positive Bilanz. „Mit diesen Ergebnissen zeigt die 15. Embedded World, dass sie definitiv die Nummer 1 der internationalen Embedded-Branche ist“, freute sich Richard Krowoza, Mitglied der Geschäftsleitung.Autor: tt.www.embedded-world.de

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IPEC 2017: Europa tauscht sich zu Industrie 4.0 in der Metropolregion Nürnberg aus

Die IHK Nürnberg für Mittelfranken, der VDI Bayern Nordost und der VDE Nordbayern sowie das Automation Valley Nordbayern luden am 29. März 2017 zur 3. Integrated Plant Engineering Conference (IPEC) in die IHK-Akademie Nürnberg ein. Auf der Konferenz diskutierten rund 110 Teilnehmer der führenden europäischen Automations-Regionen über die Zukunft der Anlagenplanung sowie des Industriestandorts Europa. Die Teilnehmer stammten aus den Niederlanden, Dänemark, Estland und England sowie aus ganz Deutschland….

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16.03.17: Innovationsforum Mittelstand Nachhaltige Energiesysteme – sicher, dezentral, vernetzt

Wir laden Sie sehr herzlich zum Initialworkshop des Innovationsforums „Nachhaltige Energiesysteme – sicher, dezentral, vernetzt“ ein: 16. März 2017, 16:00 – ca. 19:00 Uhr
Energie Campus Nürnberg. Mehr unter: http://www.automation-valley.de/veranstaltungen/forum-innovationsforum-mittelstand-nachhaltige-energiesysteme-sicher-dezentral-vernetzt/

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Strukturiert zu Geschäftsmodellen für Industrie 4.0 (5./6.4.2017, Altdorf)

Industrie 4.0 ist in aller Munde. Es wird viel über Chancen und Risiken berichtet. Aber was ist wirklich damit gemeint? Betrifft dies auch den Mittelstand? Können auch unsere heimischen Unternehmen von dieser Entwicklung profitieren?

All diese Fragestellungen werden in dem zweitägigen Workshop „Strukturiert zu neuen Geschäfts-modellen für die Industrie 4.0“ am 5. und 6. April 2017 behandelt. Den Teilnehmern werden keine neuen Geschäftsmodelle fertig serviert, sondern es werden Methoden vorgestellt, wie Sie Ihre eigenen neuen Geschäftsmodelle entwickeln können.

Bei dem Workshop handelt es sich um eine Transferveranstaltung im Rahmen des Forschungsprojektes GEMINI 4.0. Dieses Projekt wurde seit dem Jahr 2014 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines konkreten Instrumentariums zur musterbasierten Entwicklung von Geschäftsmodellen. Die Referenten der UNITY AG werden in die Methoden einführen und in den Gruppenarbeitsphasen coachen.
Der Workshop wird in den Räumen der Firma E-T-A in Altdorf stattfinden, ist grundsätzlich für alle Branchen offen und für Sie kostenfrei.

Erfahrungsgemäß wird dieser Workshop sehr schnell ausgebucht sein, so dass pro Unternehmen nur maximal zwei Personen teilnehmen dürfen. Nähere Informationen finden Sie im Programmflyer oder auf der Internetseite des Landkreises Nürnberger Land.

Der Workshop wird durch die Wirtschaftsförderung des Landratsamts Nürnberger Land durchgeführt und von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und weiteren Partnern unterstützt.

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9.02.17 Vortrag: Digitalisierung in der Industrie: Wie IoT und Holographic Computing den Alltag erobern

Industrie 4.0 und Digitalisierung – diese zwei Begriffe hört man nur all zu oft. Doch was steckt dahinter? Was bedeutet das für Sie persönlich und Ihr Unternehmen? Handelt es sich nur um einen Trend der vorübergeht wie eine Grippe?

Im Vortrag wird anhand von Praxisbeispielen gezeigt, warum Sie sich mit Digitalisierung beschäftigen müssen, um nicht zum Gejagten zu werden. Mit Anwendungsfällen speziell aus dem industriellen Umfeld wird gezeigt, was Spritzgussmaschinen mit IoT zu tun haben, wie ein Webportal ganze Geschäftsprozesse optimieren kann und wie mit der HoloLens ganze Maschinen und Anlagen erlebbar werden, ohne dass Sie bereits hergestellt wurden.

Tauchen Sie mit ein in eine Welt der Zukunft, in deren Mitte wir uns bereits befinden.

Termin: Donnerstag, 09.02.2017, 19:00 Uhr

Ort: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Bahnhofstr. 87, 90402 Nürnberg, EG Raum BL.004

Anfahrt: http://www.th-nuernberg.de/institutionen/lageplan-und-anfahrt/b-standort-bahnhofstrasse/page.html

Keine Anmeldung erforderlich!

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Wie sieht Engineering im Jahr 2050 aus?

In diesem Workshop näherten wir uns gemeinsam mit 40 Teilnehmern der Konzeption von Cyber Engineering Objects (CEOs) an. Entsprechend der ganzheitlichen, integrativen Projektphilosophie von Engineering 2050 waren Prozess- und Automatisierungsentwickler ebenso eingebunden wie Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen sowie Wissenschaftler, Organisationsentwickler, Philosophen, Pädagogen und Künstler.

Impulsvorträge kamen von Dipl.-Ing. Stefan Stretz (Schanzenbräu), der Engineering am Beispiel einer Brauerei verdeutlichte, von Klaus Indefrey (Siemens), der visionäre Entwicklungen im Anlagenbau aufzeigte, wie sie teilweise schon heute umgesetzt werden sowie von Prof. Dr. Stefanie Voigt (Business Aesthetics Academy), die deutlich machte, dass Kunst, Geisteswissenschaften und Ästhetik ebenso wie ein umfassendes Verständnis von Bewusstsein elementar sind für eine technologische Entwicklung der Zukunft.

Anschließend leitete Frank Wolters zum Workshop „Cyber Engineering Objects“ über, indem er wesentliche Elemente aufzeigte, die diesen Begriff ausmachen.

Der Begriff Cyber Engineering Objects wurde aus dem Engineering 2050 Projekt heraus geprägt – er steht für eine ganzheitliche Entwicklung der Produktion der Zukunft. CEOs decken alle Aspekte des Engineerings ab – ganzheitlich, offen, skalierbar und einfach.
Bei dem nun folgenden Workshop stellten wir uns aus verschiedenen Anwender- bzw. Nutzer-Perspektiven die Frage, wie man CEOs definieren kann, welche Funktionen sie haben und wie sie ein Engineering der Zukunft ermöglichen bzw. prägen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieses Workshops soll im nächsten Schritt ein CEO Prototyp entstehen.

Die Dokumentation des Workshops folgt demnächst.

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