9.02.17 Vortrag: Digitalisierung in der Industrie: Wie IoT und Holographic Computing den Alltag erobern

Industrie 4.0 und Digitalisierung – diese zwei Begriffe hört man nur all zu oft. Doch was steckt dahinter? Was bedeutet das für Sie persönlich und Ihr Unternehmen? Handelt es sich nur um einen Trend der vorübergeht wie eine Grippe?

Im Vortrag wird anhand von Praxisbeispielen gezeigt, warum Sie sich mit Digitalisierung beschäftigen müssen, um nicht zum Gejagten zu werden. Mit Anwendungsfällen speziell aus dem industriellen Umfeld wird gezeigt, was Spritzgussmaschinen mit IoT zu tun haben, wie ein Webportal ganze Geschäftsprozesse optimieren kann und wie mit der HoloLens ganze Maschinen und Anlagen erlebbar werden, ohne dass Sie bereits hergestellt wurden.

Tauchen Sie mit ein in eine Welt der Zukunft, in deren Mitte wir uns bereits befinden.

Termin: Donnerstag, 09.02.2017, 19:00 Uhr

Ort: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Bahnhofstr. 87, 90402 Nürnberg, EG Raum BL.004

Anfahrt: http://www.th-nuernberg.de/institutionen/lageplan-und-anfahrt/b-standort-bahnhofstrasse/page.html

Keine Anmeldung erforderlich!

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Wie sieht Engineering im Jahr 2050 aus?

In diesem Workshop näherten wir uns gemeinsam mit 40 Teilnehmern der Konzeption von Cyber Engineering Objects (CEOs) an. Entsprechend der ganzheitlichen, integrativen Projektphilosophie von Engineering 2050 waren Prozess- und Automatisierungsentwickler ebenso eingebunden wie Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen sowie Wissenschaftler, Organisationsentwickler, Philosophen, Pädagogen und Künstler.

Impulsvorträge kamen von Dipl.-Ing. Stefan Stretz (Schanzenbräu), der Engineering am Beispiel einer Brauerei verdeutlichte, von Klaus Indefrey (Siemens), der visionäre Entwicklungen im Anlagenbau aufzeigte, wie sie teilweise schon heute umgesetzt werden sowie von Prof. Dr. Stefanie Voigt (Business Aesthetics Academy), die deutlich machte, dass Kunst, Geisteswissenschaften und Ästhetik ebenso wie ein umfassendes Verständnis von Bewusstsein elementar sind für eine technologische Entwicklung der Zukunft.

Anschließend leitete Frank Wolters zum Workshop „Cyber Engineering Objects“ über, indem er wesentliche Elemente aufzeigte, die diesen Begriff ausmachen.

Der Begriff Cyber Engineering Objects wurde aus dem Engineering 2050 Projekt heraus geprägt – er steht für eine ganzheitliche Entwicklung der Produktion der Zukunft. CEOs decken alle Aspekte des Engineerings ab – ganzheitlich, offen, skalierbar und einfach.
Bei dem nun folgenden Workshop stellten wir uns aus verschiedenen Anwender- bzw. Nutzer-Perspektiven die Frage, wie man CEOs definieren kann, welche Funktionen sie haben und wie sie ein Engineering der Zukunft ermöglichen bzw. prägen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieses Workshops soll im nächsten Schritt ein CEO Prototyp entstehen.

Die Dokumentation des Workshops folgt demnächst.

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29.03.2017: 3. Integrated Plant Engineering Conference (IPEC 2017)

Die Integrated Plant Engineering Conference wird am 29. März 2017 bereits zum dritten Mal in Nürnberg stattfinden, diesmal mit dem Schwerpunkt „Engineering Standards für Industrie 4.0“. Die Veranstaltung wird durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken c/o Automation Valley Nordbayern mit fachlicher Unterstützung von VDI Bayern Nordost & VDE Nordbayern sowie mit Unterstützung weiterer Partnern durchgeführt. Die Konferenz dient dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Anbietern und Anwendern über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen. Dies umfasst sowohl das Engineering von Maschinen, Fertigungslinien als auch der gesamten Anlage, ferner die Montage, die Inbetriebnahme, die Wartung und den Rückbau. Die Konferenz dient auch zum Ausbau internationaler Partnerschaften wie den Niederlanden, Dänemark oder Japan.

Weitere Informationen finden Sie im Programm. Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das online-Formular.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an einem Ausstellungsstand interessiert sind.

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IHK-TV Würzburg-Schweinfurt: Industrie 4.0 in Mainfranken

Industrie 4.0: IHK-TV ist zu Besuch der Trips GmbH in Grafenrheinfeld. Der Spezialist für Automatisierungstechnik hat in einer strategischen Partnerschaft mit Itizzimo aus Würzburg eine Möglichkeit entwickelt, den Bedienungs- und Wartungsaufwand von Anlagen zu reduzieren. Rechtliches rund um die Robotik: Prof. Dr. Erich Hilgendorf beschäftigt sich mit rechtlichen und ethischen Fragen rund um die fortschreitende Digitalisierung. Denn nicht nur in den großen Industrie-Anlagen sind Roboter auf dem Vormarsch, auch zum Beispiel in PKWs und im häuslichen Bereich.IT-Sicherheitsforum: Mit Hilfe der Digitalisierung können Unternehmen Arbeitsabläufe optimieren und Kosten sparen. Gleichzeitig wächst durch die lückenlose Vernetzung die Gefahr, Opfer von Cyberkriminalität zu werden. Informationen dazu gab es auf dem IT-Sicherheitsforum 2016, einer Kooperationsveranstaltung der IHK Würzburg-Schweinfurt und der i-Welt AG.

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Ist Nordbayern reif für Industrie 4.0?

Unternehmen in Nordbayern sind beim Thema Industrie 4.0 deutlich weiter als ihre Wettbewerber in ganz Deutschland. In Franken und der Oberpfalz haben zehnmal mehr Unternehmen Erfahrungen mit der automatisierten und digital vernetzten Produktion als der Bundesdurchschnitt. Das zeigt eine aktuelle Befragung von 354 Unternehmen, die von IW Consult im Auftrag der IHKs aus Bayreuth, Coburg, Nürnberg, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde.

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ENGINEERING 2050 Workshop: CYBER ENGINEERING OBJECTS [CEOs]28. Januar 2017, 14.00 – 17.00ZOLLHOF – Digitales Gründerzentrum, Nürnberg

In diesem Workshop widmen wir uns der Konzeption von Cyber Engineering Objects (CEOs). CEOs ermöglichen die Entwicklung der Produktion der Zukunft. Sie decken alle Aspekte des Engineerings ab – ganzheitlich, offen, skalierbar und einfach. Bei diesem interdisziplinären Workshop stellen wir uns die Frage, wie man CEOs definieren kann, welche Funktionen sie haben und wie sie ein Engineeering der Zukunft ermöglichen bzw. prägen. Dieser Workshop dient der Skizzierung eines CEO Prototypen. Wir binden bei diesem Workshop – entsprechend der ganzheitlichen, integrativen Projektphilosophie von Engineering 2050 – Prozess- und Automatisierungsentwickler ebenso ein wie Ingenieure unterschiedlichster Fachrichtungen sowie Wissenschaftler, Philosophen, Künstler und Designer.

Impulsvorträge:
– Klaus Indefrey, Leitender Entwickler bei Siemens
– Prof. Dr. Stephanie Voigt, Leiterin der Business Aesthetics Academy sowie Dozentin an der Universität Augsburg und an der Memorial University of Newfoundland

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per Email unter matthias.barbian@barbian2050.com​
—> Download Flyer (PDF)

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IPEC 2017

3. Integrated Plant Engineering Conference (IPEC 2017)
Die Integrated Plant Engineering Conference wird am 29. März 2017 bereits zum dritten Mal in Nürnberg stattfinden, diesmal mit dem Schwerpunkt „Engineering Standards für Industrie 4.0“. Die Veranstaltung wird durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken c/o Automation Valley Nordbayern mit fachlicher Unterstützung von VDI Bayern Nordost & VDE Nordbayern sowie mit Unterstützung weiterer Partnern durchgeführt. Die Konferenz dient dem Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen Anbietern und Anwendern über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen. Dies umfasst sowohl das Engineering von Maschinen, Fertigungslinien als auch der gesamten Anlage, ferner die Montage, die Inbetriebnahme, die Wartung und den Rückbau. Die Konferenz dient auch zum Ausbau internationaler Partnerschaften wie den Niederlanden, Dänemark oder Japan.

Weitere Informationen finden Sie im Programm. Bitte nutzen Sie für die Anmeldung das online-Formular.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie an einem Ausstellungsstand interessiert sind.

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Shenzen: Partnerschaft mit neuen Projekten

Seit rund 20 Jahren ist die Wirtschaftsregion Nürnberg partnerschaftlich mit der südchinesischen Metropole Shenzhen verbunden. Im September dieses Jahres war eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Xu Qin in Nürnberg zu Gast, um weitere gemeinsame Projekte, insbesondere in den Bereichen Automatisierung/ Industrie 4.0 und berufliche Bildung, zu besprechen.

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FAU: Der Freistaat fördert den Forschungsverbund Green Factory Bavaria für weitere zwei Jahre.

Auf dem Weg zur energieautarken Fabrik

Wie können Maschinen, Prozesse und ganze Fabriken energiesparender gestaltet werden? Welche Transportlösungen etwa sind flexibler und energieeffizienter als ein Fließband? Wie lassen sich elektronische Bauteile aus Kupfer möglichst ressourcenschonend verbinden?

Diesen und anderen Fragestellungen widmeten 28 Forschungsprojekte des Verbunds Green Factory Bavaria, in dem seit 2013 verschiedene Hochschulen und Forschungseinrichtungen unter der Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) kooperieren. Zunächst war das Projekt bis Ende 2016 geplant – doch nun soll die Forschung in der Green Factory Bavaria weitergehen: Am Rande des Green Factory Bavaria Kolloquiums konnten die Verantwortlichen für den Forschungsverbund um Prof. Dr. Jörg Franke vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik an der FAU, eine Bewilligung von weiteren 4 Mio. Euro Forschungsgeldern verkünden. Der Freistaat Bayern fördert das interdisziplinäre Forschungsprojekt für energiesparende Produktionstechnologien zunächst bis Ende 2018 weiter, um auf Basis der bisherigen Arbeit konkrete Lösungsansätze zu erarbeiten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fau.de

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IHK Nürnberg für Mittelfranken: Industrie 4.0 in Nordbayern

Unternehmen in Nordbayern sind beim Thema Industrie 4.0 deutlich weiter als ihre Wettbewerber in ganz Deutschland. In Franken und der Oberpfalz haben zehnmal mehr Unternehmen Erfahrungen mit der automatisierten und digital vernetzten Produktion als der Bundesdurchschnitt. Das zeigt eine aktuelle Befragung von 354 Unternehmen, die von IW Consult im Auftrag der IHKs aus Bayreuth, Coburg, Nürnberg, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde.

Wie viele Unternehmen haben schon systematische Ansätze für die Industrie 4.0 entwickelt? Inwieweit gibt es in den Betrieben schon Strategien und Konzepte für die Vernetzung von Produkten, Prozessen und Kunden sowie für die virtuelle Abbildung der physischen Produktion? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Potenzialstudie „Industrie 4.0 in Nordbayern“. Wie weit die Beschäftigung mit dem Thema in den jeweiligen Betrieben vorangeschritten ist, wurde in fünf sogenannten „Readiness“-Kategorien festgehalten (Stufe 1: „Außenstehender“ bis Stufe 5: „Exzellenz“).

Ein wichtiges Ergebnis: 3,3 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Nordbayern erreichen auf der Skala von 0 bis 5 immerhin die Stufe 3 („Erfahrene“), während dies in Gesamtdeutschland nur 0,3 Prozent schaffen. Allerdings hat die überwiegende Mehrheit der nordbayerischen Unternehmen (fast 70 Prozent) noch keine konkreten Schritte zur Umsetzung unternommen. Deutschlandweit sind es sogar 85 Prozent. Die Endstufe 5 (Exzellenz) erreicht keines der befragten Unternehmen.

Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Unternehmensgröße deutlich: Fast jedes zweite große Unternehmen befindet sich bereits auf den Stufen 2 oder höher. Im Mittelstand ist es dagegen lediglich jedes vierte Unternehmen. Bei den kleinen Unternehmen fällt der Anteil mit rund fünf Prozent verschwindend gering aus.

Digitale Geschäftsmodelle als Herausforderung
Der Weg zu integrierten Wertschöpfungs-Netzwerken ist auch deshalb noch weit, u.a. weil für viele Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen von Industrie-4.0-Konzepten noch unklar ist. Besonders deutlich wird dies durch den extrem geringen Reifegrad im Bereich digitale, datengetriebene Geschäftsmodelle: 94 Prozent der Unternehmen haben sich noch nicht mit diesen sogenannten Data-driven Services beschäftigt. Dieses Ergebnis bedeutet eine Herausforderung, weil die Entstehung neuer digitaler Geschäftsmodelle im Zuge von Industrie 4.0 als zentrale Chance gilt. Unterstrichen wird dies durch vier Interviews mit Experten entlang der Automobil-Zulieferkette, die ergänzend zur Unternehmensumfrage durchgeführt wurden. Laut der Studie sollten daher forschungsnahe Testumgebungen geschaffen werden, in denen Unternehmen eigene Industrie-4.0-Lösungen erproben und deren wirtschaftlichen Nutzen ableiten können.

Bei den Handlungswünschen an die IHKs stehen die Themen Beratung und Aufklärung sowie eine verstärkte regionale Netzwerkarbeit rund um den Cluster „Automation Valley Nordbayern“ an erster Stelle. Handlungsbedarf zeigt die Studie darüber hinaus bei folgenden Aspekten: Qualifizierung und Fachkräftesicherung, flächendeckende Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum sowie zügiger Ausbau der digitalen Gründerzentren.

Repräsentative Erhebung
Besonderen Wert haben die IHKs auf eine repräsentative Erhebung gelegt, durch die die mittelständische Struktur in Nordbayern abgebildet wird. Von insgesamt 354 Unternehmen, die den umfangreichen Fragebogen vollständig ausgefüllt hatten, sind 40 Prozent Kleinunternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern und 42 Prozent mittelständische Unternehmen mit 20 bis 249 Mitarbeitern. Lediglich 18 Prozent der Unternehmen beschäftigen mehr als 250 Mitarbeiter. 263 Unternehmen erhalten eine individuelle Auswertung der Studie mit einem Benchmark-Profil, das konkrete Handlungsempfehlungen für eine Industrie 4.0-Strategie im jeweiligen Betrieb beinhaltet.

Aktivitäten der IHK
Die IHK Nürnberg für Mittelfranken bietet eine breite Palette an Dienstleistungen im Bereich Industrie 4.0, u. a. Beratung über Qualifizierungs- und Netzwerkarbeit, Technologie- und Wissenstransfer sowie regionale Interessenvertretung für den Infrastrukturausbau. Darüber hinaus will die IHK das „Automation Valley Nordbayern“ zu einem führenden Cluster der digitalen industriellen Wertschöpfung ausbauen.

Die 134-seitige IHK-Studie „Industrie 4.0 in Nordbayern“ steht auf der IHK-Homepage unter www.ihk-nuernberg.de/industrie40 zum Download zur Verfügung. Sie enthält die Umfrageergebnisse, eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie den Handlungsbedarf der Unternehmen und der regionalen Akteure. Online abrufbar ist auch eine vierseitige Kurzfassung der Studie.

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