Förderung von Forschungsvorhaben zur automatisierten Analyse von Daten mittels Maschinellen Lernens

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die gezielt die beschriebenen Herausforderungen adressieren und eine herausragende Exzellenz im Bereich des ML nachweisen können.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Antragsfrist ist der 15. Oktober 201.

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Förderung von Kompetenzzentren zur automatisierten Analyse von Daten mittels Maschinellen Lernens

Die Kompetenzzentren sollen in herausgehobener Weise nicht nur zur Dissemination von neuen Forschungsergebnissen im Bereich ML, sondern auch zu deren Transfer in die wirtschaftliche und wissenschaftliche Praxis beitragen. In der vorzulegenden Strategie ist daher besonders auf die zu beiden Themen geplanten Maßnahmen einzugehen. Außerdem gehören zu der jeweiligen Strategie insbesondere die folgenden Aspekte:Entwicklung eines an nationalen und internationalen Maßstäben gemessenen herausragenden Kompetenzprofils im Bereich ML sowie Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit,Aufbau, Koordination und Pflege von Testdatensätzen und Algorithmen (inkl. Benchmarks),Ideenaustausch mit weltweit führenden Zentren und Forschungseinrichtungen,Nachwuchsförderung und praxisnahe Qualifizierung. Dafür ist die Ansiedelung des Kompetenzzentrums zumindest im Umfeld einer Hochschule gewünscht.Das Antragsverfahren ist zweistufig. Antragsfrist ist der 1. Oktober 2017.

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FAU: Neuer Lehrstuhl Elektrische Energietechnik

Am 1. September 2016 hat Prof. Dr.-Ing. Martin März die Leitung des neuen Lehrstuhls für Elektrische Energietechnik (LEE) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) übernommen. Der Lehrstuhl ist Teil des Energie Campus Nürnberg (EnCN) auf dem ehemaligen AEG-Gelände in der Fürther Straße – und der erste Lehrstuhl, der aus dem EnCN heraus entstanden ist.

Leistungselektronik für die Anwendungen von morgen

Im Fokus der Forschung am neuen Lehrstuhl steht Leistungselektronik für die elektrische Energieversorgung in stationären und mobilen Anwendungen. Dazu gehören neben dezentralen elektrischen Stromnetzen, z.B. für Bürogebäude oder Industrieanlagen auch die Bordnetze von Elektrofahrzeugen, Bahnen und Flugzeugen.

Das Arbeitsgebiet des neuen Lehrstuhls begegnet den Herausforderungen unserer Zeit: Moderne Leistungselektronik ist für einen erfolgreichen Umbau der Energieversorgung, aber auch für Elektrofahrzeuge, energieeffiziente Produktionsmaschinen und Haushaltsgeräte unverzichtbar. Leistungselektronische Systeme werden gebraucht, um elektrische Energie zu verteilen und in die von der jeweiligen Anwendung benötigte Form umzuwandeln, z.B. von Gleichstrom in Wechselstrom oder von einer in eine andere Spannungsebene.

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Deutsch-tschechisches Innovationslabor für Mensch-Roboter-Kollaboration in Industrie 4.0 gestartet — DFKI

Deutsch-tschechisches Innovationslabor für Mensch-Roboter-Kollaboration in Industrie 4.0 gestartet

Deutschland und Tschechien intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich Industrie 4.0 und kooperieren enger bei der Erforschung neuer Chancen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK 4.0) – erklären Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka heute in Prag. Unterschrieben wurde ein Kooperationsvertrag zwischen den beiden nationalen Exzellenzzentren, dem tschechischen CIIRC und dem deutschen DFKI. Im Rahmen des Staatsbesuchs wurde das Innovationslabor MRK 4.0 in Saarbrücken und Prag gestartet, dessen technische Erstausstattung auf deutscher Seite vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 1 Million Euro finanziert wird.

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Forschungsprojekt: Industrie 4.0 und die Medien

TH Nürnberg erforscht den Einfluss von Journalismus auf die Akzeptanz von Innovationen

Arbeit 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung – das sind die bestimmenden Themen auf der Agenda in Wirtschafts- und Fachmedien. Das ist gut so, denn die Medienberichterstattung und die Einstellung der Bevölkerung gelten als wesentliche Einflussfaktoren für den Erfolg von Innovationen, vor allem wenn einer

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Neues Leistungselektronik-Zentrum an der FAU mit 1,5 Millionen Euro gefördert

Wissenschaftler der FAU werden in den kommenden drei Jahren das Technologie- und Transferzentrum PEER-Lab aufbauen, in dem leistungselektronische Baugruppen entwickelt, optimiert und auf ihre Zuverlässigkeit geprüft werden. Das Projektvolumen beträgt 1,5 Millionen Euro, die Hälfte davon wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Leistungselektronik – dazu zählen vor allem Schaltelemente zur Umwandlung elektrischer Energie – entwickelt sich zu einer Schlüsseltechnologie für immer mehr Produkte und Systeme. Sie wird entlang der gesamten Energieversorgungskette eingesetzt und spielt eine entscheidende Rolle bei der Realisierung gesamtgesellschaftlicher Vorhaben wie der Energiewende oder der Etablierung der Elektromobilität. Ein wichtiger Faktor dabei ist das Einsatzspektrum, die Zuverlässigkeit und die Kosten der Aufbau- und Verbindungstechnik.

Für einen intensiven Technologietransfer zwischen Forschung und Praxis arbeitet das PEER-Lab eng mit kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region zusammen. Am Projekt beteiligt sind FOL-TECH (Gräfenberg), Grundig Business Systems (Bayreuth), Hofmann Elektronik (Schwaig), Powersem (Schwabach), SEHO Systems (Kreuzwertheim), SEMIKRON Elektronik (Nürnberg) und VIERLING Production (Ebermannstadt). Für die Partner aus der Industrie wird das PEER-Lab Materialien, Verbindungstechniken und Prüfstrategien entwickeln, Fertigungsprozesse optimieren sowie Zuverlässigkeitsuntersuchungen und Wirtschaftlichkeitsanalysen durchführen.

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