Niederländische Startups auf der Hannover Messe:  Industry Expert or Startup? (24./25.04.17)

In cooperation with Hannover Messe, the Dutch and German High Tech Startup Networks host this two day event (April 24 & 25) to make connections between the industry leading companies and the best high-tech startups at the fair.

Are you a startup?
Want to get face-to-face time with tech and industry leaders who could become your lead client, mentor or even your lead investor? Meeting the Industry Giants will give you a shot not just at meeting executives at some of the world’s most innovative corporations, but actually pitching on the stage in front of a huge crowd at Hannover Messe next month.

We’re looking for 40 top startups (10 in four categories)

• Industry 4.0
• Mobility
• Energy
• Research & technology

These will be the hottest topics at Hannover Messe 2017, the largest industrial show in the world for integrated industry; robotics, advanced sensor integration and AI.

More info? Click here. Or sign up right away:
http://blog.hightechcampus.com/build-your-business/industry-expert-or-startup-connect-at-hannover-messe

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Industrie 4.0 Fabrik: Siemens fertigt das lenkradlose E-Auto von Uniti

Es geht um ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug ohne Pedale und Lenkrad, das ein Steuerruder wie in einem Flugzeug bekommen soll. Das schwedische E-Auto-Startup Uniti bekommt für die Produktion seiner Fahrzeuge Unterstützung von Siemens Nordics. Das Auto von Uniti soll in der ersten Industrie 4.0-Fabrik produziert werden. Mit dem neuen Partner Siemens rückt die Vision einen Schritt näher.

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9.-13.10. 2017Internationale Maschinenbaumesse in Brünn (Nummer 1 in MOE)

Die Internationale Maschinenbaumesse ist die führende Industriemesse Mitteleuropas. Jedes Jahr nehmen an ihr mehr als 1.500 Aussteller und 75.000 Besucher aus 59 Ländern der ganzen Welt teil, und mehr als ein Drittel der Aussteller kommt aus dem Ausland. Gegliedert in neun spezialisierte Produktbereiche, sind alle Schlüsselbereiche der Maschinenbauindustrie vertreten. Die Besucher sind in hohem Maße fachkundig, mehr als siebzig Prozent von ihnen beeinflussen Entscheidungen über Investitionen, ein Drittel gehört zum Top-Management. Die MSV genießt eine starke Medienpräsenz, akkreditiert werden mehr als vierhundert Journalisten. Zur Tradition gehört auch das hochkarätige Rahmenprogramm mit Konferenzen, Seminaren und Workshops.

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21. – 22. Februar 2017:  Net.Law.S Industrie 4.0, E-Health, Smart Mobility

Die Fachmesse Net.Law.S bietet alles rund um Industrie 4.0 und E-Health. Fünf Gründe, warum Sie als Teilnehmer die Net.Law.S nicht verpassen dürfen.

Sie interessieren sich für die neuesten Entwicklungen aus der Welt der Industrie 4.0, E-Health, Smart Mobility und den daraus resultierenden rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen? Sie möchten neue Kontakte in diesem Feld knüpfen? Dann sind Sie auf der Net.Law.S genau richtig. Es sprechen noch weitere Gründe dafür, vom 21. – 22. Februar 2017 nach Nürnberg zu kommen:

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Arbeiten 4.0- Leitfaden der IHK Regensburg für Oberpfalz Kelheim

Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt nachhaltig. Dabei sind nicht nur Industrie sondern auch Handel und Dienstleistungen im Umbruch. Wie können Unternehmen die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeit steuern und erfolgreich bleiben? Wo liegen Chancen, wo Herausforderungen? Und wo bleibt der Mensch? Antworten gibt ein IHK-Praxisleitfaden.

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Brüssel/ CEEP-EuroChambres: “Creating Inclusive Digital Eco-systems”

On 14 December 2016, CEEP and EUROCHAMBRES organised a roundtable event entitled “Creating Inclusive Digital Eco-systems”. This gathered representatives of providers of SGIs and public services, chambers of commerce & industry, IT-specialists from a broad range of sectors and various other stakeholders. In the presence of European Commission Vice-President Andrus Ansip, the participants highlighted the need for digital ecosystems that are inclusive of citizens, public services, big businesses, SMEs and civil society.

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1. Februar 2017: Bitkom Mittelstands-Tour in der IHK-Akademie Nürnberg

Am 1. Februar 2017 macht die Bitkom Mittelstands-Tour unter dem Motto „In 10 Schritten Digital“ in der IHK Nürnberg Station. Gemeinsam mit dem Digitalverband freuen wir uns auf erfahrene IT-Experten und über 100 Teilnehmer aus dem Mittelstand. Im Mittelpunkt: Konkrete Hinweise und Tipps für kleine und mittelständische Unternehmen, wie die digitale Transformation gelingt. Nach kurzen Impulsvorträgen tauschen sich die Teilnehmer in parallel stattfindenden Workshops mit den Referenten und Unternehmern aus der Region aus.

Eine kostenlose Anmeldung ist unter www.mittelstand-tour.de möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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IHK Nürnberg: Industrie 4.0 – Recht komplex

Durch die Automatisierung stellen sich zahlreiche rechtliche Fragen zu Haftung und Datenschutz.

Das Recht wird durch technische Revolutionen einerseits beeinflusst und mehr oder weniger rasch verändert. Andererseits ist der rechtliche Rahmen auch für die Entwicklung und Durchsetzung von Innovationen von größter Bedeutung. Dies gilt gerade in einem Land wie Deutschland mit seiner sehr weit entwickelten, am Rechtsstaatsprinzip ausgerichteten Legalordnung und einer sehr aktiven Rechtspolitik. Recht kann Innovation hemmen, es kann sie aber auch fördern.

Die rechtlichen Herausforderungen, die sich im Bereich der Automatisierung stellen, knüpfen eng an die juristischen Fragestellungen um autonome Systeme und Robotik an, gehen jedoch zum Teil noch weit darüber hinaus. Es stellen sich erhebliche Fragen der Haftung für Schäden an Maschinen, Produkten, sonstigen Vermögenswerten und Menschen. So muss man fragen, wem in einem weitgehend anonymen, vernetzten System die Verantwortung zugewiesen werden kann? Wie wirkt sich die (Teil-)Autonomie einer Maschine auf die Verantwortlichkeit ihres Herstellers, Verkäufers oder Nutzers aus? Welches Recht gilt bei grenzüberschreitenden Sachverhalten?

Zivilrechtlich sind vor allem das Delikts- und das Produkthaftungsrecht einschlägig, relevant ist aber auch das Strafrecht. Es darf nicht übersehen werden, dass Geschädigte im Schadensfall schon aus Gründen der Beweissicherung den Weg über das Strafrecht oft sogar vorziehen. Bei der zivilrechtlichen Haftung wird grundlegend zwischen solchen Haftungstatbeständen unterschieden, die der Schädiger verschuldet hat und die er deshalb vertreten muss, und solchen, die an der Fehlerhaftigkeit eines Produktes ansetzen. Bei der erstgenannten Haftungsform muss die Verantwortlichkeit für einen kausalen Schaden positiv bewiesen werden, um eine Ersatzpflicht auszulösen. Dagegen reicht im Rahmen der verschuldensunabhängigen Haftung das Vorhandensein eines objektiven Produktfehlers, d. h. ein Abweichen des schädigenden Produktes von der fehlerfreien Beschaffenheit dieses Produktes, um eine Haftung anzunehmen. Es besteht aber die Möglichkeit, diesen weitgehenden Haftungstatbestand zu beschränken und sich nachträglich zu exkulpieren. So kann der Hersteller nachweisen, dass sein Produkt dem aktuellen Stand der Technik entsprach und er seine sonstigen Pflichten bei Konstruktion, Produktion und Instruktion des Nutzers nicht vernachlässigt hat. Besondere Bedeutung besitzt in diesem Zusammenhang die angemessene Dokumentation aller relevanten Abläufe, insbesondere auch, um im Falle eines gerichtlichen Verfahrens Nachweise über die einzelnen Arbeitsschritte und Verwendungen in den Stadien von der Produktidee bis hin zum Lebensende des Produktes vorlegen zu können.

Im Zusammenhang mit der (zivil- wie strafrechtlichen) Haftung stellt sich die Frage nach dem Verhältnis technischer Regeln zum juristischen Fahrlässigkeitsmaßstab. Angesichts des hohen Niveaus vieler technischer Regeln ist es sehr bedauerlich, dass beide Welten, die technisch-regulatorische und die juristische, bislang weitgehend unverbunden nebeneinander existieren. Hier gilt es, Konkurrenz in Synergie zu verwandeln.

Datenschutz
Um Haftungsfälle zu vermeiden, ist es fast zwingend, automatisierte Maschinen und Geräte mit zahlreichen Sensoren auszurüsten, welche in großem Umfang Umgebungsdaten aufnehmen, verarbeiten und geeignete Sicherungsreaktionen auslösen können. Wegen der Vielzahl der aufgenommenen Daten entstehen jedoch erhebliche datenschutzrechtliche Probleme. Dies gilt zunächst für den Schutz der Arbeitnehmerdaten (für die in der vernetzten Fabrik Tätigen), deren Arbeitsleben unter Umständen umfassend aufgezeichnet wird. Um dies zu legitimieren, sind besondere Vereinbarungen nötig. Außerdem treten erhebliche Probleme mit dem Umgang personenbezogener Daten Dritter auf, wenn diese, wie zu erwarten, ebenfalls aufgezeichnet werden. Es stellen sich zudem Probleme ähnlich denen, die heute schon beim Cloud Computing diskutiert werden: Daten dürfen nicht beliebig outgesourct werden, vielmehr unterliegt die Datenübertragung, auch wenn sie im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung erfolgt, engen rechtlichen Beschränkungen bis hin zur strafrechtlichen Haftung.

Problematisch ist schließlich auch der Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten, die nicht nur innerhalb einer vernetzten Fabrik an einer Vielzahl von Orten zur Verfügung stehen, sondern auch bei Vertragspartnern bereitgestellt werden müssen. Eben durch diese weitreichende Verteilung von (sensiblen) Unternehmensdaten, sind geeignete Maßnahmen zur Absicherung der Kommunikation und zum Schutz der Dateninhalte zu treffen. Hier ist vor allem an technische Sicherungsmaßnahmen, wie Zugangskontrollen und der Einsatz einer starken Verschlüsselung, aber auch an entsprechende vertragliche Vereinbarungen (insbesondere mit Outsourcing-Partnern und Zulieferern) zu denken. Bestimmte sensible Daten werden darüber hinaus auch durch das Urheberrecht (intellectual property rights) geschützt, welches ebenfalls in den Blick genommen werden muss. Bei der technisch-organisatorischen Gestaltung von „Industrie 4.0“- Applikationen sollte also stets darauf geachtet werden, den rechtlichen „Schutzschirm“ nicht zu verlassen. Besonders bedeutsam werden die rechtlichen datenbezogenen Schutzregelungen, wenn es um die Abwehr und mögliche Aufklärung von Angriffen von außen (z. B. Betriebsspionage, Datensabotage o.Ä.) geht.

Da das Recht hinsichtlich seiner Entstehung, seiner Anwendung und seiner Veränderung in engem Zusammenhang mit der Sozialmoral eines Landes steht, spielt auch die gesellschaftliche und politische Akzeptanz für die Entwicklungschancen von Technologien und innovativen technisch-organisatorischen Konzepten eine herausragende Rolle. Die deutsche Gesellschaft ist teilweise immer noch von Technikskepsis, die bisweilen bis zur Technikfeindschaft reicht, geprägt. Eine umfassende Auseinandersetzung mit den Rechtsfragen, die durch das Konzept der Industrie 4.0 und den entsprechenden Anwendungen der smarten Automatisierung aufgeworfen werden , darf deshalb die gesellschaftspolitische und auch ethische Dimension der Thematik nicht außer Acht lassen. Des Weiteren lassen sich diese Fragen in einer globalisierten Welt nicht mehr nur rein national betrachten. Hingegen bedarf es einer internationalen und kulturübergreifenden Perspektive zur Lösung der kommenden Herausforderungen.

Die „Automatisierung“ wirft also eine Vielzahl von schwierigen Rechtsfragen auf. Es gilt, diese Fragen zu identifizieren, die entscheidenden juristischen Weichenstellungen herauszuarbeiten und zusammen vor allem mit Technikern und Ökonomen Lösungsmöglichkeiten anzubieten. Erforderlich ist also eine interdisziplinäre Herangehensweise. Die Entwicklung und der Betrieb von smarten Maschinen sollten so umgesetzt werden, dass rechtliche Regelungen von vornherein beachtet und Rechtsverstöße somit vermieden werden.

Autor:
Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf und Sven Hötitzsch, Forschungsstelle RobotRecht am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik der Universität Würzburg (robotrecht@jura.uni-wuerzburg.de).

Externer Kontakt:
NürnbergMesse, Tel. 0911 8606-8590, laura.schlicht@nuernbergmesse.de

www.netlaws.de

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