Industrie 4.0 für KMU mit Fallbeispielen (Studie)

Die Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ untersucht die Umsetzung von Maßnahmen der Digitalisierung im Hinblick auf Ressourceneffizienz. Im Mittelpunkt stehen KMU des verarbeitenden Gewerbes. Ziel der Studie ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der digitalen Transformation herauszuarbeiten und die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Ressourceneffizienz zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der Studienergebnisse erhalten KMU, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen.

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EU-Projekt: Mikroelektronik für die vernetzte Produktion

Partner aus ganz Europa wollen ihre Kompetenzen in der Mikroelektronik stärken und arbeiten deshalb im Forschungsprojekt „Productive4.0“ zusammen. Am Freitag gab es bei Infineon Technologies in Dresden den Auftakt für das Vorhaben, an dem mehr als 100 Unternehmen und Institutionen aus 19 Ländern beteiligt sind.

Bei Infineon Technologies in Dresden startete heute mit „Productive4.0“ die bislang größte europäische Forschungsinitiative auf dem Gebiet Industrie 4.0. Unter Koordination der Infineon Technologies AG arbeiten mehr als 100 Partner aus 19 europäischen Ländern an der Digitalisierung und Vernetzung der Industrie. An dem Projekt beteiligen sich Partner wie BMW, Bosch, Philips, Thales, NXP, STM, SAP, ABB, Volvo, Ericsson und führende Institute wie das Karlsruher Institut für Technologie, die Fraunhofer Gesellschaft und die TU Dresden.

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Cluster Mechatronik & Automation: Bayern auf der Hannover Messe

Bayern auf der Hannover Messe
Messetalk „Predictive Maintainance im IoT-Umfeld – Technologien und Lösungen“ mit Teilnehmerrekord

Bereits zum neunten Mal fand auf der diesjährigen Hannover Messe der vom Cluster Mechatronik & Automation gemeinsam mit dem Automation Valley Nordbayern organisierte Messetalk statt. Mehr als 70 Interessierte nahmen an der Veranstaltung zum Thema „Predictive Maintenance im IoT-Umfeld“ auf dem Messestand der Baumüller-Gruppe teil.

Dr. Ronald Künneth von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und Rüdiger Busch vom Cluster Mechatronik & Automation leiteten in die Netzwerkveranstaltung ein, bevor Markus Knobel, Partner der UNITY AG, über Vorgehensweisen, Erfolgsfaktoren und Lessons Learned aus Projekten zur Einführung von Predictive Maintenance referierte: „Predictive Maintenance ist ein entscheidender Baustein zur besseren Abstimmung und Steuerung von Instandhaltung und Produktion. Dabei kommen wir von der Reactive Maintenance über die Preventive Maintenance und die Condition based Maintenance letztendlich zur Predictive Maintenance. Unter Einbeziehung von Umweltdaten und Sensordaten der Anlage wird hierbei nach Mustern – so genannten Pattern – für die reale Nutzung von Anlagen gesucht, um Korrelationen für Optimierungen ableiten zu können.“

Ganz konkret wurde auch Norbert Scholz von der Baumüller Anlagen-Systemtechnik GmbH in seinem Vortrag „Anforderungen an Industrie 4.0-Lösungen und Umsetzung am Beispiel des Systems BAUDIS IoT“, in dem er mit BAUDIS ein System präsentierte, bei dem Hersteller ein flexibles System zur intelligenten und rentablen Wartung und Optimierung ihrer Anlagen nutzen können: „Die Vorteile von BAUDIS sind eine verbesserte Maschinenverfügbarkeit und Lebenszeit, reduzierte Wartungskosten, schnelle Unterstützung im Falle einer Störung über Safe Remote Services, proaktive Wartungsplanung, erhöhte Flexibilität des weltweiten Servicepersonals, ein komplettes System der Hardware (Aktoren, Sensoren) und Software (Remote Diagnosen, Datenanalysen) sowie optional ein individuelles Servicekonzept aus einer Hand“.

Dass BAUDIS tatsächlich den versprochenen Mehrwert bringt, davon berichtete Dr. Eric Ringhut, Geschäftsführer DAHMEN Textilmaschinen GmbH.

Martin Hankel, Bosch Rexroth AG und Mitglied im ZVEI Führungskreis Industrie 4.0 unterstützte die Aussagen von Norbert Scholz in der Forderung nach Standardisierung als Basis für Predictive Maintenance: „Herstellerübergreifende Lösung für Maschinen und ganze Produktionslinien sind notwendig, ebenso standardisierte Daten (Sprache) für neue Geschäftsmodelle und standardisierte Funktionen für Condition Monitoring nach der VDMA/IEC.“

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Bericht des Hightech-Forums zu autonomen Systeme veröffentlicht

Autonome Systeme sind in der Lage, eigene Entscheidungen zu treffen und immer komplexere Aufgaben zu meistern. Künstliche Intelligenz und die Fähigkeit zum Lernen machen sie eigenständig. Autonome Systeme sind damit eine Kerntechnologie der vernetzten Wirtschaft.

Über 60 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft haben innerhalb des Fachforums Autonome Systeme umsetzungsorientierte Empfehlungen erarbeitet – diese wurden Mitte März 2017 veröffentlicht….

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