Cluster Mechatronik & Automation: Bayern auf der Hannover Messe

Bayern auf der Hannover Messe
Messetalk „Predictive Maintainance im IoT-Umfeld – Technologien und Lösungen“ mit Teilnehmerrekord

Bereits zum neunten Mal fand auf der diesjährigen Hannover Messe der vom Cluster Mechatronik & Automation gemeinsam mit dem Automation Valley Nordbayern organisierte Messetalk statt. Mehr als 70 Interessierte nahmen an der Veranstaltung zum Thema „Predictive Maintenance im IoT-Umfeld“ auf dem Messestand der Baumüller-Gruppe teil.

Dr. Ronald Künneth von der IHK Nürnberg für Mittelfranken und Rüdiger Busch vom Cluster Mechatronik & Automation leiteten in die Netzwerkveranstaltung ein, bevor Markus Knobel, Partner der UNITY AG, über Vorgehensweisen, Erfolgsfaktoren und Lessons Learned aus Projekten zur Einführung von Predictive Maintenance referierte: „Predictive Maintenance ist ein entscheidender Baustein zur besseren Abstimmung und Steuerung von Instandhaltung und Produktion. Dabei kommen wir von der Reactive Maintenance über die Preventive Maintenance und die Condition based Maintenance letztendlich zur Predictive Maintenance. Unter Einbeziehung von Umweltdaten und Sensordaten der Anlage wird hierbei nach Mustern – so genannten Pattern – für die reale Nutzung von Anlagen gesucht, um Korrelationen für Optimierungen ableiten zu können.“

Ganz konkret wurde auch Norbert Scholz von der Baumüller Anlagen-Systemtechnik GmbH in seinem Vortrag „Anforderungen an Industrie 4.0-Lösungen und Umsetzung am Beispiel des Systems BAUDIS IoT“, in dem er mit BAUDIS ein System präsentierte, bei dem Hersteller ein flexibles System zur intelligenten und rentablen Wartung und Optimierung ihrer Anlagen nutzen können: „Die Vorteile von BAUDIS sind eine verbesserte Maschinenverfügbarkeit und Lebenszeit, reduzierte Wartungskosten, schnelle Unterstützung im Falle einer Störung über Safe Remote Services, proaktive Wartungsplanung, erhöhte Flexibilität des weltweiten Servicepersonals, ein komplettes System der Hardware (Aktoren, Sensoren) und Software (Remote Diagnosen, Datenanalysen) sowie optional ein individuelles Servicekonzept aus einer Hand“.

Dass BAUDIS tatsächlich den versprochenen Mehrwert bringt, davon berichtete Dr. Eric Ringhut, Geschäftsführer DAHMEN Textilmaschinen GmbH.

Martin Hankel, Bosch Rexroth AG und Mitglied im ZVEI Führungskreis Industrie 4.0 unterstützte die Aussagen von Norbert Scholz in der Forderung nach Standardisierung als Basis für Predictive Maintenance: „Herstellerübergreifende Lösung für Maschinen und ganze Produktionslinien sind notwendig, ebenso standardisierte Daten (Sprache) für neue Geschäftsmodelle und standardisierte Funktionen für Condition Monitoring nach der VDMA/IEC.“

Mehr lesen

Neus Automation Valley Mitglied: INNOCEPT engineering GmbH

INNOCEPT engineering hat sich als innovativer Partner der Kunststoffindustrie in Nordbayern und Südthüringen etabliert. Zur industriellen Herstellung von Produkten wird eine Vielzahl an Montage- und Prüfprozessen benötigt. Hierfür erarbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden intelligente Lösungen für die Teil- und Vollautomatisierung von Fertigungsprozessen, sowie Handarbeitsplätze und Vorrichtungen für die manuelle Fertigung. Die Entwicklung, Konstruktion und Dokumentation wird in unserem Hause von hoch qualifizierten Ingenieuren und Technikern in enger Abstimmung mit dem Kunden durchgeführt. Unsere weitreichende praktische Erfahrung, sowie das strukturierte Zusammenarbeiten im Team, ermöglicht es uns, für unsere Kunden die optimalen Lösungen für Ihre Automationsaufgaben zu finden. Wir verstehen Ihre Montageprozesse!

Mehr unter: www.innocept-engineering.de

Mehr lesen

22. Kooperationsforum Automation Valley „Industrie 4.0 – Additive Fertitigung“ (19.06.17, Würzburg)

Das kostenfreie 22. Automation Valley Kooperationsforum „Industrie 4.0: Additive Fertigung“ steht ganz im Zeichen dieser innovativen Fertigungsmethode. Dabei versteht man unter „additiv“ alle Herstellverfahren, bei denen der Werkstoff zur Erzeugung eines Bauteils schichtweise hinzugefügt wird.

Den Teilnehmern werden dabei Lösungen und Praxisbeispiele verschiedenster Hersteller und Anwender im Bereich der Additiven Fertigung präsentiert. Die Brose Fahrzeugteile GmbH + Co. Kommanditgesellschaft, Würzburg als gastgebendes Unternehmen garantiert innovativste Produkt- und Methodenkompetenz auf diesem Gebiet.

BITTE BEACHTEN SIE!
Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen limitiert.

Bitte melden Sie sich zu diesem kostenfreien Kooperationsforum per E-Mail bei Frau Stefanie Roth an. Kontaktdaten: E-Mail: stefanie.roth@wuerzburg.ihk.de, Telefon: (09 31) 4194-311.

Mehr lesen

23. Kooperationsforum des Automation Valley Nordbayern „Kollaborierende Robotik“ (24.07.2017, Nürnberg)

Im Rahmen eines zweistündigen Rundgangs in Kleingruppen erhalten Sie einen Eindruck von den Projekten der Robert Bosch GmbH in den Bereichen „Klassische Robotik“, „Kooperierende Robotik am Beispiel APAS“, „Autonome Intralogistik“ sowie „3D-Druck für Robotik“

Die Veranstaltung wird durch die IHK Nürnberg für Mittelfranken c/o Automation Valley Nordbayern mit Unterstützung der Robert Bosch GmbH sowie des Clusters Mechatronik & Automation durchgeführt. Das ausführliche Programm und Anmeldemöglichkeit werden wir Ihnen zeitnah zukommen lassen. Anmeldungen sind bereits möglich unter: http://www.ihk-nuernberg.de/v/5172

Mehr lesen

Erkennen Sie das Potenzial Ihrer Produktion – Transparenz und Effizienz mit Manufacturing Execution System (MES) – 5. Juli 2017 in Nürnberg

Nürnberg: Erkennen Sie das Potenzial Ihrer Produktion – Transparenz und Effizienz mit Manufacturing Execution System (MES)

Die Erfassung, Überwachung und Analyse von Produktionsdaten sind entscheidende Schritte für die Optimierung Ihrer Produktionsprozesse.
Kennen Sie den derzeitigen Status aller Ihrer Maschinen und Aufträge?Schaffen Sie trotz Variantenvielfalt Ihre Null-Fehler-Strategie?Stehen Ihnen aktuelle Kennzahlen und Analysen rechtzeitig zur Verfügung?
Cosmino MES ist eine modulare Lösung und liefert Antworten auf all diese Fragen. Die schrittweise Integration in Ihre Unternehmensstruktur bringt Sie auf den Weg zur Intelligenten Fabrik und sichert Ihnen messbare Wettbewerbsvorteile.

Mehr unter: http://www.cosmino.de/neuigkeiten/events/

Mehr lesen

30.05.17: Bereit für das digitale Wirtschaftswunder? Entdecken Sie Ihre individuellen Chancen und Einsatzszenarien! (VDI Bayern Nordost / VDE Nordbayern:)

Bereit für das digitale Wirtschaftswunder? Entdecken Sie Ihre individuellen Chancen und Einsatzszenarien!
Vortrag: 45 Minuten, Diskussion: 15 Minuten

Das ist das Motto von LABS NETWORK INDUSTRIE 4.0: http://lni40.de/ .
LABS NETWORK INDUSTRIE 4.0 wurde von Unternehmen der Plattform Industrie 4.0 zusammen mit den Verbänden Bitkom, VDMA und ZVEI gegründet und unterstützt den deutschen Mittelstand bei dessen Vorreiterrolle in der Digitalisierung. Dort können neue Technologien, Innovationen und Geschäftsmodelle in Testzentren rund um Industrie 4.0 kennengelernt, ausprobiert und deren technische und ökonomische Realisierbarkeit vor der Markteinführung überprüft werden.

Herr Thomas Hahn wird erläutern, wie Unternehmen zu neuen digitalen Geschäftsmodellen finden können und durch LNI 4.0 begleitet werden können. Er wird beispielhaft viele digitale Use Cases aufzeigen, die bereits einfach und kostengünstig umgesetzt wurden.

Thomas Hahn, Vorstandsvorsitzender LABS NETWORK INDUSTRIE 4.0 e.V. und Chief Expert Software bei der Siemens AG und enger Berater des ehemaligen Siemens CTO Professor Dr.-Ing. Siegfried Russwurm zu allen Industrie 4.0-Themen: https://www.youtube.com/watch?v=I1F24pXBS0Y

Entwicklung regionaler digitaler Geschäftsmodelle
Pro Fragestellung: Kurzeinführung: 5 Minuten, Ideensammlung: 10 Minuten
Anschließend wollen wir mit Ihnen eine kleine Ideensammlung (Brainstorming) zur Entwicklung regionaler digitale Geschäftsmodelle zu folgenden Fragenstellung starten.Region (Matthias Barbian): Wie können die regionalen Unternehmen sich regional und interregional vernetzen, um durch Kooperationen neue digitale Geschäftsmodelle zu generieren?Mensch (Peter Brandt): Wie können die Menschen (in den Unternehmen) hierzu stärker eingebunden werden?Umsetzung in den Betrieben (Hans-Peter Schobig): Wie können diese digitalen Geschäftsmodelle in den Betrieben erfolgreich umgesetzt werden?
Zeit: Dienstag, 30. Mai 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr (offizieller Teil)
Ort: Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Raum KA.204, Keßlerplatz 12, Nürnberg

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter matthias.barbian@siemens.com an.

Mehr lesen

Siemens eröffnet Industrie-4.0-„Erlebniszentrum“ in Bad Neustadt

Wie „geht“ Industrie in der Metallbearbeitung? Das kann man jetzt In der neuen „Arena der Digitalisierung“ von Siemens erleben. Diese wurde am 5. Mai 2017 im Elektromotorenwerk des Konzerns in Bad Neustadt an der Saale eröffnet.

Ein traditionsreicher Siemens-Standort ist das Elektromotorenwerk in Bad Neustadt an der Saale. Seit 80 Jahren wird dort elektrische Antriebstechnik für den industriellen Einsatz gefertigt. Bald soll das Werk auch eines der modernsten Konzern sein. Denn es wird zur Vorzeigefabrik für die Digitalisierung in der Metallbearbeitung ausgebaut.

In der neuen „Arena der Digitalisierung“ zeigt Siemens ab heute auf über 800 Quadratmetern Kunden und Partnern, wie Digitalisierung in der Metallbearbeitung und Motorenproduktion konkret zur Anwendung kommen kann und welche Benefits sich damit erzielen lassen.

Mehr lesen

adidas und Siemens werden bei digitaler Fertigung von Sportartikeln kooperieren

Bildquelle: (Copyright: adidas AG)

adidas und Siemens haben heute bekanntgegeben, dass sie im Bereich der digitalen Fertigung von Sportartikeln zusammenarbeiten werden. Im Rahmen der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten soll die Digitalisierung der Fertigung in der adidas SPEEDFACTORY weiter vorangetrieben werden – mit dem Ziel, schnell, transparent und individuell auf die Wünsche der Konsumenten zugeschnittene Produkte herstellen zu können.

Die adidas SPEEDFACTORY markiert einen Neuanfang in der Sportartikelherstellung, mit dem sich bisher nicht dagewesene Möglichkeiten zur Entwicklung von Produkten ergeben – noch näher am Konsumenten, mit einer völlig einzigartigen Passform, die deren individuellen funktionalen Bedürfnissen exakt entspricht. Die Herstellung individueller Sportartikel erfordert eine flexible Anpassung der Produktion und schnelle Integration neuer Technologien. Als Weltmarktführer für digitale Fabrikautomatisierungs- und Simulationslösungen bringt Siemens wertvolle Kompetenzen in die Kooperation ein. Mit Hilfe eines „digitalen Zwillings“, einem digitalen Abbild der SPEEDFACTORY, soll zukünftig der gesamte Fertigungsprozess simuliert, getestet und optimiert werden können. Die Verbindung von virtueller und realer Welt verkürzt die Markteinführungszeiten, erlaubt mehr Flexibilität sowie eine verbesserte Qualität und Effizienz in der Produktherstellung.

„Unsere Konsumenten stehen im Mittelpunkt unseres gesamten Handelns. Sie verlangen ein höchstes Maß an Individualität und Qualität. Mit SPEEDFACTORY können wir herkömmliche Prozesse komplett überdenken und diesen Ansprüchen gerecht werden“, erklärte Gerd Manz, Vice President Technology Innovation bei adidas. „Mit Hilfe der Digitalisierung der Wertschöpfungskette werden wir neue technologische Innovationen noch schneller einsetzen, Kapazitäten transparent und effizienter nutzen und damit flexibler auf individuelle Bedürfnisse unserer Konsumenten eingehen können – damit sie das bekommen, was sie wollen und zwar wann immer sie es wollen.“

„Die adidas SPEEDFACTORIES zeigen, wo der Weg der Produktion in Zukunft hingeht“, sagte Klaus Helmrich, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. „Der Gesellschaftstrend der Individualisierung gepaart mit neuen Technologien, die die entsprechenden Erwartungen tatsächlich erfüllen können, wird viele Produktionsprozesse nachhaltig verändern.“

Mit seinem Digital Enterprise bietet Siemens ein Produkt- und Lösungsportfolio für die Fertigungs- und Prozessindustrie – und dies für Unternehmen jeder Größe. Die Lösungen umfassen die komplette Wertschöpfungskette vom Produktdesign über die Produktionsplanung, dem Produktionsengineering und die Produktion selbst bis hin zu den Services.

Mehr lesen