BMBF fördert Cluster-Internationalisierungsprojekt „Additive4Industrie“

Mit der Fördermaßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Entwicklung von Internationalisierungskonzepten für Cluster und deren Umsetzung in Projekten auf Augenhöhe mit weltweiten Partnern unterstützt. Die Fördermaßnahme soll besonders kleinen und mittleren Unternehmen Chancen eröffnen, sich in internationale Innovations- und Wissensprozesse einzuklinken. Eines der für die Förderung ausgewählten Innovationsnetzwerke ist der Cluster Mechatronik & Automation mit seinem Projekt „Additive4Industrie“. Das Projekt gliedert sich dabei in drei Teilbereiche: In einem ersten soll in Workshops unter aktiver Mitwirkung von Clustermitgliedern eine Internationalisierungsstrategie entwickelt werden.

Ein Ziel der Förderung ist es, mit professioneller Unterstützung aus dem Kreis der Mitglieder heraus eine individuelle Strategie für den Cluster zu entwickeln, um das Angebotsspektrum für Clustermitglieder und die größer gefasste Cluster-Community kontinuierlich und strukturiert weiter zu entwickeln.

Ein zweites Ziel ist das Knüpfen von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationskooperation im Themenfeld der Industrialisierung der Additiven Fertigung. Hierfür haben wir mit den Kollegen von Brainport Development bzw. dem Forschungsinstituten rund um Eindhoven und dem Cluster Brainport Industries aus der holländischen Region Brabant einen Partner ausgewählt, von dem herausragende Beiträge zu Innovationen in der Additiven Fertigung und Digitalisierung erwartet werden dürfen. Bis Jahresende sollen drei F&E&I-Projekte in internationalen Konsortien skizziert werden, für deren deutsche Umsetzungspartner das BMBF jeweils eine Million Euro Förderung bereitstellt. Voraussetzung ist allerdings eine Industriebeteiligung in gleicher Höhe sowie ein vergleichbares Volumen auf Seiten der holländischen Konsortialpartner.

In einem dritten Teilbereich soll gemeinsam mit Clustermitgliedern und fachlichen Experten ein Rahmenwerk zum rechtssicheren Umgang mit geistigem Eigentum, Stichwort IP-Schutz, erarbeitet werden, auf das insbesondere KMU zurückgreifen können und das wichtige Orientierung in der Umsetzung internationaler F&E&I-Projekt bietet.

Projektideen reichen Sie bitte beim Projektleiter Rüdiger Busch per Mail ein unter ruediger.busch@cluster-ma.de. Herr Busch steht auch für weiteren Fragen zum Projekt zur Verfügung.

IHK Insight:

Die IHK-Nürnberg für Mittelfranken und das Automation Valley pflegen seit mehreren Jahren enge Kontakte in die Niederlande und insbesondere in die Region Brabant. Wir unterstützen deshalb dieses Projekt, um die wettbewerbsfähigkeit unserer Mitgliedsunternehmen und FuE-Einrichtungen in der Region zu sichern und auszubauen.

Quelle.